Die Idee zur Abenteuerabsicherung

Willkommen auf unserem Blog! Passend zum Debüt kommt natürlich zuerst einmal ein Beitrag von Sebastian, in dem er erzählt, wie er die Idee zur Abenteuerabsicherung hatte…

 

Die tägliche Frage

Eine der am häufigsten gestellten Fragen rund um diese Projekt ist: „Sebastian wie kamst Du auf die Idee?“. Diese Frage lässt sich beantworten in dem ich ein bisschen aushole. Denn die Idee entstand aus der Kombination und Konfrontation zweier Welten: der Feuerwehr und dem Spaß an Outdooraktivitäten.

Die Feuerwehrzeit

Schon als ich 10 Jahre alt war begann ich mich bei der Jugendfeuerwehr zu engagieren und war absolut begeisterter Feuerwehrmann. Später wurde ich Sprecher meiner Jugendfeuerwehr und konnte es kaum erwarten mit 17 die Feuerwehr-Grundausbildung zu absolvieren.

Zu Beginn meines Studiums zog ich nach Kaiserslautern und engagierte mich fortan bei der freiwilligen Feuerwehr in der Innenstadt. Leider ist einigen Bürgern nicht bewusst, dass es hier auch eine freiwillige Feuerwehr gibt, die das Rückgrat der Berufsfeuerwehr ist und den Katastrophenschutz sicherstellt. Über 4 Jahre habe ich zahlreiche Lehrgänge besucht und auch einiges an Einsatzerfahrung gesammelt. Dazu gehörten auch Einsätze im Outdoorbereich und Sucheinsätze. Leider waren nicht alle Einsätze dieser Art erfolgreich und ich stellte mir die Frage, wie man die Informationslage für die Feuerwehr bei einem solchen Einsatz verbessern und damit eine schnellere Rettung ermöglichen kann.

Outdooraktivitäten – mehr als ein Hobby

Zugegeben, als Kind war ich ein ziemlicher Wandermuffel, dafür aber sehr viel und begeistert mit dem Fahrrad unterwegs, auch im Wald. Mit dem Umzug nach Kaiserslautern habe ich den Pfälzerwald und das Wandern aber zu schätzen gelernt. Mit tollen Aussichten, einer faszinierenden Tierwelt und zahlreichen Burgruinen (www.burgen-chateaux.de) ist für jeden im Pfälzerwald etwas dabei. Neben den Wanderungen und Mountainbike-Touren im Pfälzerwald, habe ich durch Nikolas, der auch Teil des Teams der Abenteuerabsicherung ist, das Bushcraften entdeckt. Bushcrafting bedeutet in der Natur zu schlafen, sich ein Lager zu bauen und möglichst viel Zeit dort zu verbringen. So haben wir dann gemeinsam im Wald Nachtlager gebaut, sind viele Kilometer gewandert und haben einiges an Zeit dort zu verbracht. Bei Outdooraktivitäten klappt nicht immer alles und so kamen auch wir in gefährliche Situationen und haben uns überlegt, geht das auch etwas sicherer?

Ganz logisch: Die Kombination beider Welten

Irgendwann war für mich klar, dass etwas getan werden muss – zahlreiche Berichte in den Medien zu verunglückten Outdoorsportlern und erfolglosen Sucheinsätzen hatten da sicher auch einen Einfluss.

Also habe ich mir angeschaut welche Möglichkeiten es gibt. Auf der einen Seite sind das die teuren Satellitenkommunikationsgeräte, mit denen man über Satellit auch ohne Handynetz einen Notruf absetzen kann. Aufgrund der Kosten sind diese allerdings nur für absolute Extremsportler sinnvoll. Außerdem gibt es zahlreiche Berichte über deren Funktionsprobleme und man muss bei diesen Geräten immer in der Lage sein, den Notrufknopf zu drücken. Auch ist ein Einsatz unter der Erde oder in engen Tälern nicht möglich.

Auf der anderen Seite ist die wohl am meisten verbreitete „Absicherung“ ganz einfach: man sichert sich nicht ab. „Mir passiert nichts“ oder „wir sind doch zu zweit unterwegs“ lautet die Devise, die leider nicht berücksichtigt, dass bei einem Unfall im Wald Hilfe und Handynetz teilweise kilometerweit entfernt sind. Manche informieren Ihre Angehörigen vor der Outdooraktivität und geben so Informationen zur geplanten Rückkehr und zur geplanten Route weiter. So habe ich das auch einige Jahre lang gemacht, jedoch hat mir der Gedanke, dass die gesamte Verantwortung diese Informationen bei einem Unfall korrekt und rechtzeitig weiter zu geben bei meinen Angehörigen liegt überhaupt nicht gefallen. Ich wollte einen Weg finden diese zu entlasten und den Outdoorsportlern eine Möglichkeit zu geben sich abzusichern, mit einem automatischen Notrufsystem, für das man im Wald keine speziellen Geräte benötigt.

Die Abenteuerabsicherung

Zusammen mit den anderen Teammitgliedern entwickelten wir die Abenteuerabsicherung, eine Web-Applikation auf der Outdoorsportler vor ihrem Abenteuer Geodaten und Zeitplan hinterlegen. Nach der Rückkehr müssen sich die Naturfreunde, ganz einfach mit einem Klick als „sicher zurück“ melden. Bleibt die Meldung aus und wenn der Outdoorsportler nicht erreichbar ist, dann setzt die Abenteuerabsicherung automatisch eine Notfallmeldung ab, an Angehörige und oder direkt an die Rettungskräfte. Wenn ihr unsere Web-App testen wollt, dann registriert euch doch hier kostenlos zum Beta Test: https://portal.abenteuerabsicherung.de/signup

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